Exposition peinture de Virginie Landier
Virginie Landier ist die Tochter des Malers und Graveurs Henri Landier. Die drei Handpressen, die im Atelier stehen, haben ihre ganze kindliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Als Kind begleitete Virginie ihren Vater auf seinen Reisen nach Italien. Sie entdeckt Giotto, Bellini, Tintoretto, Veronese und Caravaggio. Die Landschaften der Toskana sind für sie eine Offenbarung. Sie lernt geduldig von ihrem Vater die Technik der Kaltnadel, der Radierung und der Aquatinta, bildet sich im Atelier von Babette Pons in Lithografie aus und hat an ihrem 22. Geburtstag ihre erste Ausstellung in Paris. Nach einem Künstleraufenthalt im Museum Yvonne Jean-Haffen im Jahr 2008 beschließt sie, sich in der Bretagne niederzulassen. Dort druckt sie nun ihre Drucke selbst auf ihren Handpressen.
Als Malerin, die sich auf das Motiv einlässt, erreicht sie nach einer langen Reise durch die Gegend durch Zeichnungen eine Vertrautheit mit der Landschaft. Das Aquarell dient ihr oft dazu, eine Emotion aus dem Moment heraus festzuhalten, aus der dann Ölgemälde, Stiche oder Lithografien entstehen können. Bei Virginie Landier wird alles zur Bewegung, wenn die Alchemie stimmt. Sie zeichnet Linien an der Schwelle zum Ungleichgewicht und bevorzugt die Farbe. Sie sucht in ihren Themen das Überraschende, bis hin zum Ungewöhnlichen. Ein Bild erscheint ihr gelungen, wenn eine Fülle von einzigartigen Geschichten und Anekdoten einen Sinn ergeben. Täglich von 15:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Vormittags nach Vereinbarung, mittwochs geschlossen. Freier Eintritt.