Journées européennes de l'archéologie
Die Villa des Faluns, die größte heute bekannte Villa in der Bretagne, befindet sich in der Gemeinde Le Quiou am südlichen Ende des Regionalen Naturparks Rancetal - Smaragdküste in einer seltenen und reichen Umgebung (Wasser, Kalkstein, Steinbrüche, Schloss Hac, Falunshaus, grüner Weg und Kalköfen) und wurde 1989 entdeckt. Die Ausgrabungen des Inrap (Institut National de Recherches Archéologiques Préventives) fanden an diesem Ort etwa 15 Jahre lang statt und brachten ein außergewöhnliches historisches Erbe zutage. Die Ausgrabungsstätte zeigt die Grundmauern einer Villa mit ihrem Wohnbereich, zwei aneinandergereihten Innenhöfen, einem Nebengebäude für den Empfang von Gästen und 500m2 Thermalbad mit warmen Bädern und kaltem Pool.
. Ausstellung und Interpretation des archäologischen Mobiliars (das bei den Ausgrabungen der Villa entdeckt wurde)
Die auf der Ausgrabungsstätte entnommenen Objekte ermöglichen es, die Geschichte der Bewohner der Villa nachzuvollziehen: Der Falunstein, die Terrakottafragmente, die Tegulae oder auch der Strigile zeugen von der "römischen Lebenskunst". Ein ehrenamtlicher Mediator von Pierres Vives wird Ihnen die von den Archäologen des INRAP (Institut de Recherche d'Archéologie Préventive) freigelegten und dem Verein anvertrauten Objekte rund um die Themen Architektur und Dekorationen, Ernährung sowie tierische und menschliche Spuren zeigen.
. Gemeinsame Erstellung eines Erinnerungsbaums an die 20 Jahre von Pierres Vives
Wir heißen Sie auf dem Gelände willkommen, um Ihre Erinnerungen und Anekdoten im Zusammenhang mit der Entdeckung der gallorömischen Villa und den 20 Jahren des Lebens von Pierres Vives zu sammeln. Diese Erinnerungsblätter werden an einem Baum aufgehängt, der für alle sichtbar ist.
- Geführte und kommentierte Besichtigungen
Ein Vermittler des Vereins Pierres Vives begleitet Sie beim Rundgang durch die Überreste der Villa und zeigt Ihnen ihren geologischen und historischen Kontext, ihre verschiedenen Teile sowie die Lebensweise der Galloromanen (Dauer des Besuchs 45 min).
- Ausgrabungsbecken für kleine und große Archäologenlehrlinge
Von Referenten von Pierres Vives geleiteter Workshop. Kinder (und Erwachsene) werden zu Lehrlingen der Archäologie, indem sie wie Profis graben. Die Ziele sind, die Entdeckung zu fördern und die Autonomie und Initiative des Publikums zu entwickeln, indem man ihm ein Untersuchungsfeld anbietet: 1/ die Arbeit und die Werkzeuge des Archäologen entdecken; 2/ durch seine Entdeckungen von Objekten in aufeinanderfolgenden Schichten für den historischen Fries sensibilisieren; 3/ über die Funktion der Objekte je nach Epoche nachdenken.
Kleiner Bonus: Rekonstruktion von Amphoren aus Terrakotta
Samstag und Sonntag: 10-12 Uhr/14-17 Uhr
- Praktikum zur Erstellung eines mit der Axt geschnitzten Holzrahmens unter Anleitung eines Fachmanns
Entwurf, Größe und Zusammenbau von Dachbindern auf Pfosten aus beilgekappten Kastanienholzstämmen
Anfertigung der Struktur (Pfosten und Rahmen), die den Ausgrabungstrog schützen soll und später mit Schindeln gedeckt wird. Anfertigung von Schablonen vor Ort, Anbringen von Schrägen mit dem Schleiftopf, Bleistiften und Anreißen. Handarbeit mit Zapfen und Zapfenlöchern, Zusammenbau und Heben.
Workshop unter der Leitung von Hervé Lesage, Zimmermann: 10 Plätze für Freitag, Samstag und Sonntag (Anmeldung für 2 durchgehende Tage empfohlen, idealerweise 3 Tage).
Freitag, Samstag und Sonntag: 9-18 Uhr
15? Mitgliedschaft