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Naturerbe 📍 Quemperven

Vallée du Guindy

Dieser kleine Küstenfluss ist 44 km lang und entspringt westlich von Ménez-Bré in der Gemeinde Louargat. Zunächst war er ein Bach von St Conéry und wurde zu Guindy, als er mit dem Wasser seiner Nebenflüsse anschwoll, darunter die Bäche von Poul Roudour (ar Ru), Kernélégant und Stéren. Eigentlich sollte er in den Léguer münden, doch die Geologie entschied anders und ließ ihn nach Osten abbiegen.

Der Guindy ist in weiten Teilen seines Verlaufs von bescheidener Größe (1 bis 2 m breit) und nimmt um Pluzunet und Tonquédec etwas an Umfang zu. Oberhalb von Langoat wird der Fluss breiter.

Bei Tréguier mündet er in den Ärmelkanal, wo er zusammen mit dem Guindy und dem Bizien eine majestätische Flussmündung bildet.

Er ist ein untypischer Fluss der Côtes d'Armor, dessen Profil eher den angelsächsischen Flüssen ähnelt. Weit entfernt von der Physiognomie der üblichen bretonischen Wasserläufe ist der Fluss langsam, tief und durchquert die Wiesen in langen Mäandern.

Angeln kann man hier auf alle Arten, ob Tock, Fliege oder Wurf. Der Fluss zeichnet sich durch eine große Forellenpopulation aus.

Das Tal des Guindy bleibt jedoch ziemlich wild und hält sich von der Urbanisierung fern. Man überquert den Fluss oft unbemerkt und es gibt nur wenige Wege, die an seinen Ufern entlangführen und den Spaziergängern das Gefühl geben, weit weg von der Welt zu sein.

Markierte Wanderwege für Fußgänger und Mountainbiker.

Infos, Führer und vollständiges Programm im Fremdenverkehrsamt.


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