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Naturerbe 📍 Trédrez-Locquémeau

Pointe de Dourven

Die Pointe du Dourven, die den südlichen Eingang zur Mündung des Léguer markiert, ist ein fast 43 ha großer Felsvorsprung. Dieser sensible Naturraum, der sich seit 1974 im Besitz des Departements befindet, besteht in seinem natürlichen Teil aus Küstenheide und Klippen mit Granitfelsen am Fuß.

In seinem anthropogenen Teil entdeckt man das "Haus von Dourven", das 1912 von der Familie Even erbaut wurde und heute der zeitgenössischen Kunst gewidmet ist. Es wurde von einem Park umgeben, in dem exotischere Anpflanzungen gediehen: korsische und österreichische Strandkiefern, kalifornische Zypressen?

Schon lange zuvor wurde die Landzunge zu verschiedenen Zeiten befestigt: als Ausläufer der Neusteinzeit, als Vorposten des antiken gallo-römischen Hafens von Le Yaudet und als Überwachungsposten der Küste gegen die Engländer im 18. Ein Wachturm und ein Wachhäuschen erinnern an die militärische Geschichte des Ortes.

Dourven, was auf Bretonisch "rauschender Stein" bedeutet, hat Dichter und Musiker inspiriert, darunter den bekanntesten, Paul Le Flem. Er hielt sich bei der Familie Even auf und komponierte dort im Sommer 1908 die Oper "Aucassin et Nicolette".

Parkplatz von Dourven: Zugang zum Zöllnerpfad GR 34, Spaziergang um die Landspitze, Picknicktische.

Ausstellungen beleben den Ort das ganze Jahr über. Vollständiges Programm im Tourismusbüro.


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