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Startseite 🔮 Naturwunder Chêne de la Ville Hervy - 400 à 600 ans
Naturerbe 📍 Plénée-Jugon

Chêne de la Ville Hervy - 400 à 600 ans

Die Größe dieser alten Emme, die Verehrung, die ihr entgegengebracht wird, und ihr hohes Alter machen diesen Baum bemerkenswert.

Umfang: 7,25 m

Spannweite: 18 m

Höhe: 12 m

Alter: 400 - 600 Jahre

Sie ist ein Zeuge der Vergangenheit von Plénée-Jugon, der auch heute noch sichtbar ist. Die Geschichte erinnert uns daran, dass die Gallier die Eiche und ihre Misteln verehrten. Später führten Kelten und Germanen diesen alten Brauch fort. Später versuchten einige Mönche, von denen es auf dem Land nicht wenige gab, diesen Glauben auszurotten, indem sie die heiligen Eichen fällten, weil sie von dieser Verehrung schockiert waren.

Um den Geistlichen entgegenzuwirken und das Fällen der Eichen zu verhindern, bauten die Dorfbewohner kleine Nischen in die Stämme der verehrten Bäume, stellten Marienstatuen hinein und nutzten die natürlichen Hohlräume der Stämme für ihre Oblaten.

Eine dieser heiligen Eichen steht noch immer in Plénée-Jugon, am Ort Ville Hervy. An einer Wegbiegung stößt der Wanderer auf diesen Koloss, der über 12 m hoch ist und einen Umfang von 7,70 m hat. Religiösen Überzeugungen zufolge soll die Jungfrau Maria auf einem Dorn neben dem Baum erschienen sein?

Dieser Baum hat gerade den Titel "Bemerkenswerter Baum" erhalten, der gemeinsam vom Generalrat und Vivarmor Nature verliehen wird.

Wie alt ist er? Das ist nicht sicher, aber er soll über 500 Jahre alt sein. Der knorrige Stamm beherbergt eine Marienstatue und eine Obolushöhle, die heute von einer eisenbeschlagenen und mit einem Vorhängeschloss gesicherten Urne verschlossen ist.

Er vermittelt die uralte Atmosphäre des Ortes, versetzt uns in Erstaunen und Bewunderung und ruft historische und legendäre Erinnerungen hervor. Auch die Tatsache, dass sich unterhalb des Baumes eine Quelle mit einem alten Waschbrunnen befindet, zeugt von der Heiligkeit des Baumes und des Wassers.

Das Vorhandensein einer angelegten Quelle mit einem alten Brunnen/Waschhaus unterhalb des Baumes und einer Jungfrau im Inneren des Stammes zeugen wahrscheinlich von einer mit dem Baum und dem Wasser verbundenen Sakralität.

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